Die AWO 425 Sport und die Verfügbarkeit...

AWO 425 SPORT

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Die AWO 425 Sport und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen

Wer sich mit der Geschichte deutscher Motorräder beschäftigt, kommt an der AWO 425 Sport nicht vorbei. Wer eine Sport-AWO sein Eigen nennen darf, ist leidenschaftlich verwachsen mit diesem Viertakt-Rad der DDR. Die hervorragend entwickelte Maschine ist heute echtes Kulturgut und ein wichtiges Stück in der Geschichte der motorisierten Zweiräder.
Die Leistungssteigerung gegenüber der AWO Touren beschleunigte die SIMSON SPORT, wie sie auch bezeichnet wurde, auf 110 km/h. Auch mehr als 60 Jahre später ist die Begeisterung für das spritzige Fahrverhalten der AWO 425 S nicht gesunken. Einzig die Versorgung mit Ersatzteilen bremste den Fahrspaß noch vor einiger Zeit aus. Um weiterhin gut in Fahrt zu bleiben, unterstützt Motorrad Meister Milz die AWO Sport-Fahrer mit einem umfangreichen Angebot an Ersatzteilen. Ob Getriebe, Zündanlage, Bremsbeläge sowie Sitzpolster oder eine neue Auspuffanlage - Motorrad Meister Milz liefert alles was man für die AWO Sport braucht.
 

AWO 425 Sport Kultstatus

 

Die AWO 425 Sport, ganz klar der Name ist hier Programm, war für diejenigen die zu DDR-Zeiten eine erhalten konnten ein kleines Stück Freiheit. Das besondere Fahrgefühl, das gute Leistungsniveau und die für die fünfziger Jahre moderne Formgebung sorgten schnell für hohe Beliebtheit. Vor allem die Jugend der DDR war begeistert über dieses 4-Takt-Motorrad. Mit der Wiedervereinigung beider deutschen Länder begann eine schwierige Phase für die Motorräder der Deutschen Demokratischen Republik. Doch die Faszination für die ausgesprochen hohe Qualität und Treue der AWO überzeugen bis heute etliche Generationen von Motorradfahrern. Die Nachfrage und der damit verbundene Wert steigen immer weiter an. Wer Ersatzteile für eine SIMSON AWO 425 sucht, wird im Online-Shop bei MMM fündig. 
 

Die Geschichte der AWO 425 Sport


 
Und jetzt mal so richtig sportlich, bitte! Das war der Wunsch des Suhler Motorradwerks und der Führung der SED um mit dem internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Mit dieser Maßgabe begannen die Ingenieure um das Triebwerk und den Antrieb der bestehenden AWO 425 Touren herum ein völlig neues Zweirad zu konstruieren. Im Januar 1956 ging dann die AWO 425 S bzw. Sport in die Serienfertigung. Mit diesem Modell waren die DDR-Rennfahrer endlich in der Lage sowohl Straßen- als auch Geländerennen zu gewinnen. Bis 1961 wurden beinahe 85 000 Sport-AWO Modelle verkauft. Die in den fünfziger Jahren entwickelte Maschine war durch und durch modern. Die Formgebung und die Ausstattung waren für den damaligen Stand auf höchsten Niveau.
Das Aus für die Produktion der AWO-S kam mit der Entscheidung des Staates, nun Mopeds wie die SIMSON SR1, die SIMSON Schwalbe und einiges später SIMSON S50 in Suhl zu bauen.
 

Die Technik der AWO Sport


Parallel zur Serienfertigung der AWO Touren entwickelten die Konstrukteure aus Suhl ein neues Kraftrad. Die Leistung des bewährten Motors wurde dank Überarbeitung des Zylinders auf 14 PS erhöht. Die damals neue AWO Sport wurde mit Schwinge und hydraulisch gedämpfter Hinterradfederung sowie mit Alu-Vollnaben versehen und das Tankvolumen wurde erhöht. Die AWO 425 Sport mit ihrem Einzylinder-Viertakt Motor, der 247 cm³ Hubraum hat, leistet bis heute treue Dienste. Auch die SIMSON Sport unterlag in Ihrer Produktion kleinen Veränderungen, so wandelte man die erst verbaute Doppelsitzbank später in komfortablere Einzelsitze um.
Im Jahr 1958 erfolgten Änderungen zur Modellpflege der 425 S:
Die Lagerung der Kipphebel im Zylinderkopf wurde verbessert, sodass das Ventilgeräusch verringert werden konnte. Das Fahrgestell und die Lagerung der Schwinge wurden überarbeitet, um den Fahrkomfort zu erhöhen. Auch die Auspuffanlage des DDR-Motorrads wurde verändert; es wurde der Auspufftopf höher und näher an die Maschine verlegt. Die Technik des Vergasers wurde von
22 mm Flachschieber in einen 22 mm Rundschieber geändert.